26. Januar 2018 //

Deutscher Mittelstand hat Cloud Computing für sich entdeckt

Cloud Computing Studie Ergebnisse 2017

2017 haben forcont und die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) erneut eine Umfrage zur SaaS-Nutzung in Deutschland durchgeführt. Der Vergleich zur ersten Umfrage aus dem Jahr 2015 zeigt: Die Zahl der mittelständischen Unternehmen, die Cloud Computing nutzen oder es bald tun wollen, wächst stetig.

Wichtige Treiber für Cloud Computing sind u. a.:

  • die enorm gestiegene Bedeutung des mobilen Arbeitens, das erst mit Software aus der Cloud vollumfänglich und ohne örtliche und zeitliche Einschränkungen möglich ist
  • die durch SaaS zu erwartenden Kostenreduktionen und die Entlastung der IT-Abteilung
  • die Notwendigkeit, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren
  • die Normalität, mit der Unternehmen mittlerweile die Cloud als Speicher nutzen.

Gründe für die SaaS-Nutzung

Doch was sind die kritischen Punkte und Herausforderungen für die Zukunft?

Wenig überraschend bleibt das Thema Datensicherheit ein Dauerbrenner – für Nutzer, Anbieter und Nichtnutzer. Unter den Nichtnutzern stieg die Zahl derer, die Sicherheitsmängel befürchten von 60 Prozent auf über 90 Prozent an. Auch bei den Nutzern genießen Sicherheit und Schutz ihrer Daten weiterhin höchste Priorität, allerdings hat der Sicherheitsaspekt zugunsten der Forderung nach einer stabilen Performance ein klein wenig an Bedeutung verloren. Den Nutzern ist zudem immer wichtiger, dass sich die SaaS-Lösungen gut in die unternehmenseigene IT-Landschaft integrieren lassen.

Die Höhe der laufenden Kosten ist ein immer bedeutenderer Faktor, ebenso die Frage, ob Anbieter einen guten Support leisten können. Einen weiteren Knackpunkt stellt mitunter die Mitarbeiter-Akzeptanz dar: Die Unternehmen haben 2017 verstärkt Bedenken, ob die Mitarbeiter, die mit SaaS arbeiten sollen, den neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen sind.

forcont und HWR Berlin sind dennoch sicher, dass sich Cloud Computing mittelfristig im deutschen Mittelstand durchsetzt: SaaS-Lösungen werden Normalität. Nutzer machen sich dann keine Gedanken mehr, wo Daten gespeichert oder verarbeitet werden. Sie fragen sich auch nicht mehr, ob die gewünschte Software verfügbar ist. Stattdessen werden sie den uneingeschränkten Zugriff auf die Applikationen – jederzeit, an jedem Ort und mit jedem Endgerät oder Datencontainer – einfach als gegeben voraussetzen.

Kostenfreier Download des kompletten Ergebnisberichts hier


1. September 2017 //

Aufruf zur Umfrage – Wie stehen deutsche Unternehmen zu Cloud Computing?

Umfrage Cloud Computing 2017

Im Herbst 2015 führten wir gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) eine Studie zum Thema Cloud Computing durch. Das Ergebnis vor 2 Jahren: Die Vorbehalte deutscher Unternehmen gegenüber Business-Anwendungen aus der Cloud sinken stetig. Der aktuelle Cloud-Monitor 2017 bestätigt diesen Trend. Es geht außerdem daraus hervor, dass die Nutzung von Cloud-Diensten mittlerweile nicht mehr vorrangig in Konzernen und Großunternehmen angesiedelt ist. Angebote im Bereich Software as a Service (SaaS) werden für mittelständische Unternehmen immer attraktiver.

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20. März 2017 //

Digitale Würzmittel für agile Unternehmensprozesse

Konferenznachlese: Als der letzte Gast gegangen war, zog ein heftiger Regenguss am späten Nachmittag des 09. März den finalen Vorhang hinter eine sonnige forconference 2017 in der Leipziger Südvorstadt. Die Alte Essig-Manufactur, ein stilvoll saniertes Fabrikgebäude im Herzen der Sachsenmetropole, war Schauplatz unserer diesjährigen Fach- und Anwenderkonferenz rund um Enterprise Content Management (ECM). Weiterlesen


10. Januar 2017 //

Der forcont Cloud Connector oder Wie integriere ich eigentlich die Cloud?

cloud computing cable connection. illustration design over a blue background

Zugegeben, der Titel klingt etwas widersprüchlich. Wozu (und vor allem wie) soll man eine Cloud-Infrastruktur integrieren? Nun, zunächst einmal entscheiden sich Unternehmen für eine Software-as-a-Service-(SaaS)-Lösung bekanntlich aus einem oder mehreren Gründen:

  • Reduktion der Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) über den kompletten Lebenszyklus der eingesetzten Lösung
  • Schnellere Einsatzfähigkeit der Software und geringere Einführungshürden (Zeitfaktor)
  • Geringerer Investitionsaufwand in Infrastruktur (Kapitalbindung)
  • Profitieren von kontinuierlichen Upgrades
  • Geringere bis gar keine Kopplung an eigene Infrastruktur notwendig (technologische Bindung)
  • Sicherheit bei Wartung/Betrieb der Lösung ("One-to-many"-Ansatz) für jeden einzelnen Kunden durch die Partizipation einer Vielzahl von Teilnehmer auf derselben Plattform. Der Cloud-Anbieter bzw. -Betreiber muss hier also mit besonderer Sorgfalt agieren, um Havarien zu vermeiden.

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7. Dezember 2015 //

Neue Studie: Sind deutsche Unternehmen bereit für Cloud Computing?


Ergebnisse der Cloud Umfrage 2015Die Vorbehalte deutscher Unternehmen gegenüber Softwarelösungen aus der Cloud sind heute deutlich geringer als noch vor wenigen Jahren. Echte Bedenken gibt es nur noch in Bezug auf den Aspekt Datenschutz und Datensicherheit. Dies sind nur einige der Ergebnisse einer neuen Studie zum Thema Cloud-Nutzung, welche die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) in Zusammenarbeit mit uns als Partner durchgeführt hat.

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30. März 2015 //

Warum eine digitale Personalakte auch für KMU interessant ist

Auch KMUs und Start-up Unternehmen können dank Cloud-Dienste die elektronische Personalakte nutzen (©Fotolia_Rawpixel_63649309)

Welchen bedeutenden Vorteil haben kleine bis mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups gegenüber Konzernen, wenn nicht den, sich deutlich schneller an Marktveränderungen anpassen zu können? Viele von ihnen haben diese Flexibilität bereits genutzt, um sich für das digitale Zeitalter zu rüsten. Die Digital Business Transformation erstreckt sich bei KMU jedoch oft nur auf die unmittelbar geschäftskritischen Bereiche wie Logistik, Finanzbuchhaltung und Vertrieb. Weiterlesen


18. August 2014 //

7 Schritte zur elektronischen Personalakte (Teil 1)

Titelbild-Teil1_7Schritte-zur-elektr-Akte
Ihr Unternehmen denkt über die Einführung einer elektronischen Personalakte nach, hat aber Bedenken wegen des Aufwandes?
In diesem und folgendem Beitrag erfahren Sie, welche Schritte für die Einführung nötig sind. So können Sie besser planen und Aufwände minimieren.
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19. Dezember 2011 //

Von der Lizenz- zur Servicewirtschaft (Teil 5)

Teil 5: Vertrieb und Marketing

Herausforderungen an Vertrieb und Marketing für SaaS-Anbieter (© Robert Kneschke, ID 12783078, fotolia.com)Cloud Computing ändert nicht nur die Zurverfügungstellung von IT-Ressourcen, sondern auch deren Vermarktung. Die formalen Grundsätze, wie Geschäftsleute miteinander umgehen, werden dadurch natürlich nicht geändert. Es gibt nach wie vor den Anbieter einer Leistung oder eines Service und den Kunden, der die Leistung in Anspruch nimmt. Ich möchte im Folgenden darauf eingehen, wie sich Vertrieb und Marketing für den Anbieter eines Services und das Einkaufsverhalten auf der Seite des Nutzenden ändern wird. Weiterlesen


12. Oktober 2011 //

PaaS – Eine Cloud für Alle!?

PaaS - Eine Cloud für Alle!? (© Andreas Richter, IBM)Die Cloud in all ihren Ausprägungen bestimmt immer mehr die IT-Welt. Doch was ist die Cloud? Oder anders gefragt, gibt es eine Cloud für Jedermann? Lassen Sie mich Ihnen eine mögliche Antwort geben. Weiterlesen


2. September 2011 //

Cloud IT – Szenario bis 2015

Cloud IT, einschließlich SaaS, PaaS, IaaS und Cloud Services, wird zunehmend Geschäfts- wie IT-Aktivitäten antreiben, die in hybriden Architekturen resultieren und die Markteinführung von Cloud-enabled Business Services für traditionelle Geschäftsmodelle erzeugen werden. Weiterlesen


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