Kategorie: Cloud Computing, forcont Inside
16. November 2018 //

Neues aus der IT-Services-Abteilung

forcont IT-Services Team

Digitalisierung, Microservices, Cloud-Services und andere Schlagwörter begleiten uns in nahezu allen Bereichen durch den Tag. Immer neue Themen fordern unsere Aufmerksamkeit. Mehr und wichtiger wird der Umgang und die Handhabung von IT und EDV. Aufgabe eines Administrators oder IT-Verantwortlichen ist es, den Überblick zu behalten, Altes gegen Neues auszutauschen, die Bedürfnisse der Anwender zu verstehen und wahrzunehmen. Keine leichte Aufgabe. Es warten viele Stolpersteine. Wenn man es sich allerdings zur Aufgabe macht, einen IT-Bereich zu schaffen, welcher skalierbar, belastbar und vor allem transparent ist, verschwinden viele Stressfaktoren.

Die Flucht nach vorne

„Neu ist immer besser“, mit diesem Zitat lassen sich viele Trends in der modernen IT-Branche beschreiben. Wir versuchen immer der neusten Technologie hinterher zu jagen, teilweise getrieben durch geschickte Werbung oder einfach nur aus Neugier. Welchen Auslöser es auch haben mag, der Drang nach vorne ist allgegenwärtig, so auch in der IT-Services-Abteilung der forcont. Manchmal macht einem jedoch die Zeit einen Strich durch die Rechnung. In Bereichen, in denen man gerne mit großem Schritt nach vorne schreiten möchte, gelingt oft erst nur ein kleiner, um nicht auf die Nase zu fallen.

Schritt für Schritt voran

Viele Wege führen ans Ziel

Wenn man sich etwas mit der klassischen Systemadministration auseinandersetzt, wird man bemerken, dass viele Firmen noch auf die alt bewährten Riesen setzen, wie Microsoft in Verbindung mit VMware. „Never change a running system“, wie es so schön heißt. Doch zahlreiche Unternehmen setzen schon heute auf freie oder zumindest kleinere Produkte. Nicht nur um Kosten zu sparen, sondern auch um mehr Freiheiten zu genießen und sich Möglichkeiten offen zu halten in verschiedenste Richtungen zu expandieren. Sei es ein neuer Hypervisor wie Proxmox, Containertechnologien wie Docker oder neue Storage-Systeme mit blockbasiertem Speicher wie FreeNAS oder Nexenta, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig, jede Lösung bietet andere Vorteile. Bleibt nur die Frage: Wer entscheidet, welche Technologie zum Einsatz gebracht wird? Wer sagt uns, ob es vielleicht Probleme gibt oder ob die Software in ein paar Jahren überhaupt noch unterstützt wird?

Risiken und Zeitaufwände richtig einschätzen

Auch intern stand unsere Abteilung IT-Services vor genau solch einer Entscheidung. Dieses Jahr liefen Wartungsverträge für alte Hardware aus. Also musste entschieden werden, was als Nächstes kommt. Auch hier war die Zeit das größte Problem. Um eine wirklich definierte Aussage zu komplett neuen Systemen zu schaffen, benötigt es sehr viel Arbeit und natürlich Zeit. So gerne man auf das jüngste Pferd in Sachen Storage oder Server setzen möchte, so ist es doch manchmal ratsam, einen Schritt nach dem anderen zu machen, um Risiken zu minimieren und den dauerhaften Betrieb einer mittelständischen Firma zu garantieren. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung dieses Jahr im Bereich Erneuerung von Storage und Server auf ein eher klassisches System – natürlich mit Verbesserungen.

Schritt für Schritt Richtung Zukunft

Server und Storage von Dell EMC

Zum Einsatz kommen seit Oktober Server und Storage der Firma Dell EMC, beides ausgestattet mit deutlich mehr CPU, RAM und Speicherressourcen als zuvor. VMware als Virtualisierungssoftware wurde die Treue gehalten. Der Wechsel weg von Windows-Servern funktioniert so einfach noch nicht. Durch intelligente Lizensierung und Sortieren der Windows-Komponenten konnte zumindest das Budget entlastet werden. Zusätzlich konnte durch einen Wechsel des SAN-Netzwerks von 1GB/s auf 10GB/s zwischen Storage und Servern ein deutlicher Performancegewinn verbucht werden. Alles in allem sind das nur kleine Schritte nach vorne. Dafür allerdings mit der Sicherheit, dass alles funktioniert und die Performance gesteigert wurde.

What’s next?

Die großen Ziele für die nächsten Jahre sind bereits gesteckt. In kleinen Schritten wird zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung eine einheitliche Code-Versionierung firmenweit eingeführt werden, forcont factory-Systeme werden in Container gepackt und es wird auf neue Datenbanksysteme gewechselt. Der Fokus wird immer mehr auf Verbesserungen in den Bereichen Cluster und High Availibility liegen, vor allem im Zusammenhang mit den Angeboten der forcont Cloud. Wir sind stehts neugierig und hungrig nach neuen Ideen, um unsere Systeme zu verbessern und unseren Kunden das beste Business-ECM-Erlebnis zu bieten.

 


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