Kategorie: Best Practice, forcont Inside, Tipps & Tricks
17. August 2012 //

Scrum bei forcont R&D (Teil 1)

"Hast du Nudeln mitgebracht?" "Ich dachte, du wolltest das machen?!" "Und ich dachte, du machst das!!!"

Derartige und unzählige andere alltägliche Probleme begegnen uns nicht nur im Privaten, sondern auch im Geschäftsleben. Probate Mittel, dem zu begegnen, sind u.a. Kompetenzverteilung, Hierarchien, Geschäftsprozesse, Richtlinien et cetera. Und sicher ist: all das hat seine Daseinsberechtigung.

Was aber tun, wenn solche Lösungen in einem überschaubaren Entwicklungsteam nicht die erhofften Ergebnisse liefern, nach kurzer Zeit bereits umgangen werden oder die kreative Arbeit behindern?

Die Antwort bei forcont R&D heißt SCRUM

Srum ist eine agile Managementmethode, die sich vor allem in der Softwareentwicklung großer Beliebtheit erfreut. Weit entfernt von hinderlichen Prozessen und befehlskettenartigen Befugnissen wird auf Zusammenarbeit und schlanke Entwicklung gesetzt.
Kommunikation und das willkommen Heißen von Veränderungen werden ganz groß geschrieben, während exzessives Ansammeln von Dokumenten, Vorausplanung und sture Vertragsverhandlungen in den Hintergrund treten. Anstelle von aufwändigen, praxisfernen Vorgaben treten wenige einfache sowie intuitive Regeln. Hierarchie und Weisungsbefugnisse werden durch Kollaboration und drei logische Rollen ersetzt.

Das agile Manifest  ̶  Basis des Ganzen

Fragt man sich nun, woher all diese Ideen stammen und was es mit agiler Softwareentwicklung auf sich hat?

Im Winter 2001 haben sich Kent Beck et al. in einem Skiurlaub zusammengefunden, um den kleinsten gemeinsamen Nenner, die Grundidee und die zehn Gebote agiler Softwareentwicklung in Stein zu meißeln.
Wie kamen sie dazu? Sie alle zählten zu den wichtigsten Vertretern und Mitbegründern verschiedenster agiler Modelle, die sich bis dato herausgebildet hatten und bereits im praktischen Umfeld verbreitet waren.

Ergebnis ihrer Arbeit ist das agile Manifest und die zugehörigen 12 Prinzipien agiler Softwareentwicklung. Auf der einen Seite legt man dort agile Wertvorstellungen fest und wichtet beispielsweise:

»Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge«

»Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans«.

Die 12 Prinzipien enthalten des Weiteren noch genauere Vorgaben, die ein agiles Modell berücksichtigen muss:

12 Prinzipien Agiler Softwareentwicklung aus dem Manifest für Agile Softwareentwicklung

Und was ist Scrum jetzt genau?

Scrum ist eine agile Vorgehensweise (agiles Modell) zur Entwicklung von Software. Das heißt ein Konzept, in dem das agile Manifest für die Praxis ausgelegt wurde. Neben Scrum gibt es noch einige andere Modelle zur agilen Entwicklung, wie beispielsweise Crystal, Xtreme Programming, Feature Driven Development et cetera.

Wie Scrum im Einzelnen gelebt wird und was es für uns Entwickler als ganz (respektive halbwegs) normale Menschen so intuitiv macht, wird in den Folgebeiträgen beschrieben ...

Scrum bei forcont R&D [Teil 2]


1 Kommentar für "Scrum bei forcont R&D (Teil 1)":

[…] Anforderungen in Eigenregie zu erfüllen. Es arbeitet also gemäß den 12 Prinzipien agiler Softwareentwicklung selbstorganisiert. Alle benötigten Kompetenzen und Ressourcen sind innerhalb des Teams […]

Schreibe einen Kommentar

Follow Us

Autoren

ARCHIV