Kategorie: Cloud Computing, forcont Inside, forpeople, Personalakte & HR
17. Oktober 2011 //

forcont gewinnt „Best in Cloud“-Award mit der Personalakte als SaaS-Angebot

Birgit Horn: Vergangenen Donnerstag gewannen wir den Best in Cloud Award 2011 der COMPUTERWOCHE. Wie war Ihre erste Reaktion als forcont als Preisträger genannt wurde?

Matthias Kunisch: Das war recht lustig, weil durch einen Bedienfehler die Präsentation der Jury zu schnell weiterging und schon sichtbar wurde, dass forcont der Sieger war, ohne dass wir genannt wurden. Wir hatten nicht damit gerechnet zu gewinnen, umso überraschter und verblüffter waren wir. Die Anspannung löste sich in großer Freude auf.

forcont und Stadtwerke Cottbus bei der Preisverleihung des "Best in Cloud"-Awards 2011 (Vertragsmanagement (© forcont)

 

Birgit Horn: Es gab insgesamt 35 Finalisten in sieben Kategorien. Mit welchem Produkt haben wir uns beworben und welche Unternehmen waren unsere Mitbewerber?

Matthias Kunisch: Wir haben in der Kategorie Software as a Service – Public Cloud gewonnen. Das Projekt war die Einführung der elektronischen Personalakte bei dem Referenzkunden Stadtwerke Cottbus. Die Mitwettbewerber in unserer Kategorie waren: SAP, salesforce, Cotendo und Scopevisio. Sie haben alle ganz hervorragend präsentiert; wir hatten eben etwas mehr Glück.

 

Birgit Horn: Wie hat sich forcont für die Teilnahme qualifiziert?

Matthias Kunisch: Der Bewerbungsprozess war sehr professionell organisiert und zog sich über mehrere Wochen hin. Nach der Bewertung durch die Jury über einen schriftlichen Antrag sind wir in die zweite Runde gekommen und konnten nach Offenbach fahren.

 

Birgit Horn: Jeder Finalist hatte nur sechs Minuten Zeit, um sein Projekt zu präsentieren. Wie haben wir die elektronische Personalakte präsentiert?

Matthias Kunisch: Die Präsentation des Projektes erfolgte über unseren Produktimagefilm von 54 Sekunden, gefolgt von einem Interview, das ich mit Herrn Will, dem Leiter des Bereiches Shared Service der Stadtwerke Cottbus geführt habe.

 

Birgit Horn: Anschließend haben Sie sich mit Herrn Will vier Minuten lang den Fragen der Fachjury gestellt, die mit den bekanntesten Cloud-Experten Deutschlands besetzt war. Waren diese Fragen leicht beantwortbar?

Matthias Kunisch: Die Fragen waren für uns gut zu beantworten. Wie ein roter Faden zog sich durch alle Präsentationen die Diskussion um das jeweilige Geschäftsmodell durch.

 

Birgit Horn: In welchem Rahmen fand die offizielle Preisverleihung statt?

Matthias Kunisch: Die eigentliche Verleihung der Preise fand zwischen den Gängen des Gala-Dinners statt. Unterhaltsamer und mit sympathischen Pannen kann eine Oscar-Verleihung nicht sein. Die Sieger lagen sich in den Armen und die Zweitplatzierten fanden Gründe des Trostes. Nach solch einem anstrengenden Tag, der um 9:00 Uhr begann und 22:00 Uhr endete, hätte ich mir gut eine lustige oder witzige Showeinlage vorstellen können, die der Ernsthaftigkeit des Lebens einen entspannenden Kontrapunkt entgegensetzt.

 

Birgit Horn: Gab es neben den Präsentationen ein Begleitprogramm und wo genau fand die Veranstaltung eigentlich statt?

Matthias Kunisch: Neben dem Bieterwettbewerb am Donnerstag, fand eine begleitende Ausstellung aller Finalisten statt. Das war ein gemischter Kreis, der sich aus den bekannten Marken wie IBM, Group Live, SAP, salesforce, u.a. und aus noch nicht so bekannten Unternehmen zusammensetzte. Die meisten der Finalisten hatten ihren Referenzkunden mitgebracht, der oft auch mit auf der Bühne stand und vorgetragen hatte.

Der zweite Tag wurde im Konferenzstil absolviert. Keynotes, Unternehmenspräsentationen und eine Podiumsdiskussion beschäftigten sich mit den aktuellen und zukünftigen Cloud-Themen.

Der Veranstaltungsort war ein kleines Theater in Offenbach mit dem vielversprechenden Namen Capitol. Dies war gut gewählt und dem Event angemessen. Die Registrierungen verhießen volle Gänge und interessante sowie kompetente Gespräche. Beides konnte ich ohne Zweifel beobachten, gleichwohl es mancher freie Stuhl verdient hätte, mit Endkunden besetzt gewesen zu sein. Aus der Qualifikation der Teilnehmer war abzuleiten, dass die Veranstaltung ernst genommen wurde.

 

Birgit Horn: Haben Sie noch eine Anmerkung, die Sie gern loswerden möchten?

Matthias Kunisch: Ja. Die Organisation der Veranstaltung ließ keine Wünsche offen. Die Computerwoche kann stolz auf ihr Event- und Marketingteam sein. Herr Vaske, Chefredakteur der Computerwoche, hatte zwei anstrengende Tage hinter sich und warb bereits für den Best in Cloud Award 2012 im November nächsten Jahres.

 

Birgit Horn: Besten Dank für das Interview. Das gesamte Team von forcont hat sich in Leipzig und Berlin riesig über den Preis gefreut.

Das Leipziger Team stößt auf den "Best in Cloud"-Award 2011 an. (Foto: forcont)


2 Kommentare für "forcont gewinnt „Best in Cloud“-Award mit der Personalakte als SaaS-Angebot":

Vielen Dank für die Gratulation, auch wir bleiben gespannt und vor allem auf dem Weg!

Tolle Veranstaltung mit einem würdigen Gewinner! Ich durfte selbst Zeuge dieses denkwürdigen Abends sein, in dem die forcont für seine Vorreiterrolle im Bereich Software as a Service belohnt wurde. In meinen Augen war die Klarheit des Angebotes und die einfache Darstellung dessen ausschlaggebend. Jedem im Publikum war klar, was der Inhalt des Dienstes ist und wie der flexible SaaS-Gedanke verinnerlicht wurde. Das war bei anderen nicht immer der Fall.
Viele Grüße aus der Türkei ... Cloud live 🙂

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